Chronik Nachrichtenzentrale

Damit die Hilfe auch ankommt, die Sie unter der Notrufnummer 122 angefordert haben, bedarf es einem zuverlässigem Bindeglied, welches die Einsätze im Vorfeld koordiniert. Eine Nachrichtenzentrale ist damit ein wichtiger Bestandteil der Rettungskette. Ein so hoher Standard in Sachen Alarmierung und Nachrichtendienst war nicht immer selbstverständlich.
Pioniergeist und viel Idealismus war notwendig um die Abschnitsnachrichtenzentrale bzw. die heutige Bezirks Alarm- und Warnzentrale aufzubauen.

bis
1963
Früher wurde bei Notfällen in der Bäckerei Scharl angerufen. Von dort wurde die weitere Alarmierung per Sirenendruckknopf bei der Zeugestätte eingeleitet.    
seit 1963 Beim Buringer in Lamprechtshausen wird die erste Fixstation (Elin) installiert.    
1975 Da es dem Roten Kreuz -welches damals im Wohnblock im Buttenhauserweg untergebracht war -zu eng wurde, gab es Überlegungen, dass man Feuerwehr und Rotes Kreuz in einem Gebäude unterbringt. Diese Überlegungen wurden schnell konkret - dem Ausbau der Feuerwehrzeugstätte stand nichts mehr im Wege.
Da das Rote Kreuz ständig besetzt war, übernahm die Leitstelle des RK auch den Feuerwehrnotruf 122
   
1976

Einweihung der Abschnitsnachrichtenzentrale (ANZ). Ab sofort können 11 Sirenen angesteuert werden (Lamprechtshausen, Dorfbeuern, Bürmoos, Nussdorf, Oberndorf, Göming, St. Georgen und Anthering mit allen Löschzügen). Per 4m Band erfolgte für die FF Lamprechtshausen eine stille Alarmierung.

 

seit
1978

Zwischen Freitag und Montag versieht jeweils einer von 17 Disponenten einen 12-Stundendienst.

   
1981 Umrüstung auf 2m-Band: Ab sofort können alle Feuerwehren im Abschnitt auch mittels Piepser alarmiert werden.    
1988 Installation der neuen Sirenensteuerung MMS90.    
2001 Übersiedlung der ANZ in das neue Feuerwehrgebäude    
2005 Aufwertung der Abschnittsnachrichtenzentrale in eine Bezirks Alarm- und Warnzentralen (BAWZ)