Aktuelle Informationen

Info bzgl. Schneelast auf Dächern

Nachdem viele Feuerwehren nun mit der Frage konfrontiert werden ob sie das Abschaufeln der Dächer übernehmen können, erlauben wir uns hiermit höflichst darüber zu informieren, dass die Feuerwehren grundsätzlich NICHT für diese Arbeiten herangezogen werden können. Auch würden die Ressourcen nicht ausreichen, da die Feuerwehren zur Zeit mit vielen anderen Einsätzen und Aufgaben betraut sind. Lediglich bei öffentlichen Gebäuden, bei einer behördlichen Anordnung oder bei "Gefahr in Verzug" können solche Aufgaben von uns erledigt werden.

Die Feuerwehr kann nicht beurteilen, ob ein Dach über die nötige Tragfähigkeit verfügt. Ziehen Sie zur Einschätzung einer solchen Situation unbedingt einen Dachdecker oder einen Statiker heran.

Für das Befreien der Dächer von der Schneelast gibt es gewerbliche Betriebe wie Hausbetreuer oder Hausmeisterbetriebe welche dafür kontaktiert werden sollen.

Wenn sie es selbst unternehmen weisen wir dringlich darauf hin auf ihre eigene Sicherheit zu achten und sich dementsprechend am Dach und um das Dach abzusichern!

Wespen und Hornissen

wespennest small

Probleme mit Wespen- oder Hornissennestern? >Hier< finden Sie alle nötigen Informationen zur eventuellen Beseitigung der Insektennester!



Übungstag des Gefahrgutzugs

Geschrieben von: Administrator Montag, den 22. Oktober 2018 um 19:56 Uhr

phoca thumb l 44529232 2095801037400225 3115277953181679616 n
Atemschutztrupp mit "Schutzstufe 3" auf einer Rohrleitungsbrücke

Am Samstag, 22.10.2018 war der Gefahrgutzug des Bezirks Flachgau / Abschnitt 1 zu einem Intensiv-Übungskurs im Chemiepark Gendorf bei Burgkirchen (D) zu Gast. Ziel des Übungstages war, die praktische Ausbildung mithilfe der Experten des Chemieparks in einer realitätsnahen Umgebung zu festigen!

Unter der Leitung von Abschnitts-Gefahrgutbeauftragten Thomas Seeleithner starteten die Mitglieder des Gefahrgutzugs bereits in der Früh ins benachbarte Bayern. Mit dabei waren unter anderem auch das "Gefährliche Stoffe"-Fahrzeug und das Atemschutzfahrzeug der FF Seekirchen. Vor Ort wurden dann mit den Spezialisten der Werksfeuerwehr mehrere Chemieunfälle theoretisch besprochen und im Anschluss unter fachkundiger Aufsicht beübt.

Das Übungsspektrum reichte dabei von der "Menschenrettung aus Tiefen" bis hin zu einem Industrieunfall mit Austritt von gefährlichen Stoffen aus Behältern und Rohrleitungen. Beim Bewältigen der Unfallszenarien wurde besonderes Augenmerk auf die rasche Durchführung unter ständigem Eigenschutz gelegt. Dies erforderte auch den Einsatz von gasdichten Schutzanzügen (Schutzstufe 3). Die Übungen wurde dabei stets mit den Mitteln aus dem Gefahrgutfahrzeug Flachgau absolviert um den größtmöglichen Übungseffekt zu erzielen.

Der Übungstag mit den Experten der Werksfeuerwehr war ausgesprochen lehrreich - der Gefahrgutzug Flachgau / Abschnitt 1 ist somit für den Ernstfall bestmöglichst vorbereitet!


Bilder: