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Neuanschaffung Atemschutzgeräte/Helme

Geschrieben von: Administrator Mittwoch, den 07. Mai 2014 um 20:52 Uhr

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Das neue Atemschutzgerät im kurzen Praxistest...
Da die derzeit im Einsatz befindlichen Atemschutzgeräte der FF Lamprechtshausen schon in die Jahre gekommen sind, wurde über die Neuanschaffung bereits seit einigen Monaten ausgiebig diskutiert. Um dem technischen Fortschritt Rechnung zu tragen, entschieden wir uns für ein Überdrucksystem der Firma Dräger. Das Überdrucksystem, welches in mehreren österreichischen Bundesländern bereits seit längerem Standard ist, unterscheidet sich vom derzeitigen Normaldrucksystem  im Wesentlichen durch einen konstanten Luftstrom in die Maske. Dadurch wird ein Eindringen von Atemgiften und Schadstoffen in eine eventuell undichte Atemschutzmaske verhindert.

Die FF Lamprechtshausen ist gemeinsam mit der FF Saalbach die erste Feuerwehr im Land Salzburg, die auf das bewährte Überdrucksystem setzt.

 

Die Masken werden mithilfe von zwei federbelasteten Haken direkt am Helm befestigt. Bisher war eine Fünf-Punkt Spinnenmaske im Einsatz. Der Lungenautomat, der für die Luftzufuhr zuständig ist, wird anstelle eines Schraubverschlusses per Schnappverschluss an die Maske angeschlossen. Zusätzlich verfügt nun jedes Atemschutzgerät über einen Fremdluftanschluss, um Personen bei der Rettung aus verrauchten Gebäuden mit Luft zu versorgen.

Weiters werden die Atemschutzgeräte nun mit einer 300 bar-Flasche (6,8 Liter) aus Verbundmaterial mit Aluminiumkern anstatt der 2x200 bar-Stahlflaschen  (jeweils 4 Liter) betrieben, was sich deutlich auf das Gewicht auswirkt. Das neue Atemschutzgerät wiegt komplett ca. 12 kg – im Vergleich zum jetzigen System mit 17 kg eine deutliche Reduktion. Durch das leichtere Gewicht, sowie der neuen Bebänderung und Grundplattenkonstruktion ist ein komfortableres Arbeiten bei den ohnehin meist sehr anstrengenden Einsätzen möglich.

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Beleuchtes, elektronisches Druckmanometer mit Totmannwarner
Einen weiteren Sicherheitsgewinn stellt das elektronische Druckmanometer mit integriertem Totmannwarner dar. Das Manometer errechnet aus dem durchschnittlichen Druckabfall bzw. Luftverbrauch die verbleibende Resteinsatzdauer und warnt den Atemschutzgeräteträger im Bedarfsfall bereits vor dem Ansprechen der Restluftwarnpfeiffe.

Da auch der Großteil der Helme das Ende der Lebensdauer erreicht hat, wurden die Helme im Zuge der Atemschutzerneuerung ebenfalls ausgetauscht. Nach mehreren Testmodellen entschieden wir uns für das Modell HPS 7000 der Firma Dräger. Der neue Schutzhelm bietet im Vergleich zum derzeit eingesetzten Helm einen wesentlich besseren Tragekomfort sowie ein Voll- und Teilvisier.

Die neue Ausrüstung wurde im Zuge der Florianifeier Anfang Mai gesegnet bzw. eingeweiht und wird ab sofort eingeschult und verwendet.

Das Atemschutzsystem kann auf Wunsch gerne besichtigt/probiert werden (Kontakt).


Impressionen der neuen AS-Geräte und Helme: